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            <title>ÖDP : Aktuelle Pressemitteilungen</title>
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            <description>Unsere aktuellen Pressemitteilungen</description>
            <language>de-de</language>
            <copyright>ÖDP</copyright>
            <pubDate>Sat, 31 Oct 2026 11:28:34 +0100</pubDate>
            <lastBuildDate>Sat, 31 Oct 2026 11:28:34 +0100</lastBuildDate>
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                        <pubDate>Fri, 30 Oct 2026 09:20:00 +0100</pubDate>
                        <title>Einfach besser, besser einfach!</title>
                        <link>https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/kompass-orange-blog/newsdetails/news/einfach-besser-besser-einfach</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ist das nun ein Tabu-Bruch? Zwei Bundesministerien haben einen Entwurf vorgelegt, der ein echtes Problem mit dem Rezept „Weniger“ entschärfen soll. Normalerweise wird in der Wachstumswirtschaft versucht, mit dem Rezept „Mehr“ voranzukommen. Insofern ist der Vorstoß von Bauministerin und Justizministerin gut: Wohnungsbau soll endlich mit dem „Gebäudetyp E“ kostengünstiger werden.<br /><br />Innovative Architektinnen und Architekten fordern schon lange: Reine Komfort- und Üppigkeits-Aspekte dürfen beim Bauen nicht mehr als „allgemein anerkannten Regeln der Technik (a.a.R.d.T.)“ gelten. Das ist nämlich mittlerweile oft der Fall: Nicht nur die Grundlagen von Standsicherheit, Brandschutz und Energieeffizienz sind einzuhaltende Standards; auch immer mehr Schnickschnack, der das Bauen teuer macht, wird automatisch mit eingeplant.    <br /><br />Hoffentlich funkt die Wachstumslobby nicht dazwischen: „Weniger Steckdosen, unbeheizte Treppenhäuser, kompakte Grundrisse… ja wo kommen wir denn da hin! Wenn so etwas Schule macht, leidet das Wachstum!“ Wie man hört, ist die Bauindustrie schon alarmiert. Ich bin ehrlich gespannt und wünsche den Ministerinnen viel Erfolg. Der Ansatz, einen echten Bedarf mit weniger Aufwand sinnvoll und kostengünstiger zu decken, ist richtungsweisend. Von solchen Vorlagen brauchen wir mehr! <br /><br />Übrigens funktioniert die E-Mobilität ähnlich: Ein elektrisches Fahrzeug hat nicht nur deutlich weniger Teilsysteme (Abgasanlage mit Katalysator, Kraftstoffeinspritzung, Schaltgetriebe, Zündanlage…), es setzt auch die Energie besser in gewünschte Bewegung um und verliert viel weniger durch Abwärme. <br /><br />Das ökonomische Grundziel – Bedarfsdeckung mit geringst möglichem Aufwand – kann vielfach besser erreicht werden, wenn kreativ und innovativ herkömmlichen Verfahren auf den Prüfstand kommen. Wer bei den Worten „Ökologie“ oder „weniger“ in Schockstarre verfällt, müsste doch bei den Stichworten „Ökonomie und Fortschritt“ in die Gänge kommen! </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 23 Oct 2026 09:20:33 +0200</pubDate>
                        <title>Digitale Vernachlässigung?</title>
                        <link>https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/kompass-orange-blog/newsdetails/news/digitale-vernachlaessigung</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Familienrecht ist kompliziert. Vielleicht wird es bald noch komplizierter: In den § 1626 des Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) will nämlich Bundefamilienministerin Prien (CDU) einfügen, dass Eltern ihre Kinder nicht „digital vernachlässigen“ dürfen. Die Idee steht im jetzt vorgelegten Abschlussbericht der Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“. <br /><br />Wer vermutet, es gehe der Kommission um die Sorge, dass ein Kind Schaden nehmen könnte, weil die Eltern zu sorglos-ausufernd mit den irrtümlich als „social-media“ bezeichneten Phänomenen umgehen, der könnte irren. Fachleute wie der Neurowissenschaftler Prof. Manfred Spitzer sehen in der geplanten Rechtsänderung nämlich etwas ganz anderes: Eltern sollen verpflichtet werden, schon ganz kleine Kinder mit der digitalen Welt anzufreunden. Spitzer könnte Recht haben. Die Expertenkommission fordert nämlich, „dass Eltern bei der Pflege und Erziehung die wachsenden Fähigkeiten und Bedürfnisse des Kindes auch im digitalen Raum berücksichtigen müssen.“ Spitzer sieht hier einen Eingriff in das Erziehungsrecht der Eltern. Wer von einer „Frühdigitalisierung“ der Kindheit nichts hält und davon überzeugt ist, dass das menschliche Gehirn sich am besten in analogen Realitäten entwickelt, könnte dann im Konflikt mit dem BGB stehen. Die Bundesfamilienministerin ist von der Idee begeistert. Sie will bald familienrechtlich nachrüsten. <br /><br />Riesige Digitalkonzerne haben aus Geld- und Machtgier ein objektiv suchtförderndes Produkt in unsere Realität und damit auch in die familiäre und kindliche Welt eingebracht. Statt hier einzugreifen und Korrekturen bei der Zielrichtung der Algorithmen durchzusetzen, will Frau Prien die Eltern zur Komplizenschaft mit den Digital-Konzernen verpflichten. Das Ziel einer analogen Kindheit wird womöglich bald illegal sein. Wer auf der Seite der Kinder steht, sollte die Diskussion über neue Aspekte des Familienrechts aktiv und kritisch begleiten. <br /> </p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Die Macht der Schlagzeilen</title>
                        <link>https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/kompass-orange-blog/newsdetails/news/die-macht-der-schlagzeilen</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Förderbank KfW, am Klimaschutz interessierten Menschen als günstige Kreditgeberin wohlbekannt, hatte dem Institut Prognos einen Auftrag gegeben: Was kostet es, wenn das Ziel „Deutschland bis 2045 klimaneutral“ erreicht werden soll?<br /> <br /> Prognos hat geforscht und gerechnet. Viele Medien haben über das Ergebnis berichtet. Ich fürchte, dass die meisten Menschen nur die jeweiligen Schlagzeilen gelesen oder gehört und sich dann mit Triumphgefühlen (Klimaleugner) oder auch mit Trübsinn (Klimaschützerin) abgewendet haben. <br /> <br /> „Sechs Billionen fürs Klima“ stand da zu lesen. 6000 Milliarden.  6 000 000 000 000 Euro. <br /> <br /> Wer den Mut hatte, nur ein wenig weiter zu lesen, erfuhr dann auch gleich, dass die Hauptlast von den Bürgerinnen und Bürgern des Landes sowie von den Unternehmen zu schultern sei. Der Staat sei nur mit 12 % beteiligt. Reaktion: „Zahlen muss der kleine Mann und die kleine Frau!“ Ich nehme an, dass KfW und Prognos nicht erreichen wollten, was sie tatsächlich erreicht haben: Munitionierung der Hetzer gegen den Klimaschutz und Entmutigung bei Klimaschützerinnen und -schützern.  <br /> <br /> Die Studie ist natürlich weit differenzierter als es die Schlagzeilen sind. Aber wer hat schon Zeit und Lust, derart komplizierte Texte zu lesen? Die Macht der Schlagzeile ist immens. <br /> <br /> Zum Vergleich: Das Geldvermögen privater Haushalte in Deutschland beträgt derzeit bei steigender Tendenz 10,5 Billionen. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt betrug 2025 rund 4,5 Billionen Euro. Hochgerechnet auf die Zeit bis 2045 wären das (ohne Steigerung!) rund 90 Billionen. Für den Klimaschutz wären also lediglich 7% des BIP nötig. Nicht nur gut für die Enkel: auch für jetzt wäre das ein äußerst sinnvolles Investitionsprogramm. Und gleichzeitig könnten wir gewaltig einsparen bei den heute üblichen Ausgaben für Kohle-, Gas-, und Ölimporte!<br /> <br /> Die Irre Zahl von 6 Billionen ist also gar nicht irre. Aber das passt leider nicht in eine Schlagzeile.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Bundes- und Landespolitik</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 09 Oct 2026 09:19:37 +0200</pubDate>
                        <title>Von Zucker, Gemüse und Obst</title>
                        <link>https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/kompass-orange-blog/newsdetails/news/von-zucker-gemuese-und-obst</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gibt es Altväterlicheres als die Aussage „Vorsorgen ist besser als heilen“? Wohl kaum. Und dennoch ist die Sache höchst aktuell. Sowohl das Gesundheitssystem als auch die Pflege stecken in der finanziellen Krise. Zum einen, weil heute viel mehr als früher möglich ist, und zum anderen, weil die Finanzierung beider Systeme nicht mehr zeitgerecht ist. Da es aber um Lebensqualität und Würde der betroffenen Menschen geht, ist die Streichung von Leistungen („leider zu teuer!“) fragwürdig.<br /> <br /> Deshalb wird die Vorsorge schon seit vielen Jahren zwar empfohlen, aber kaum wirklich herausgefordert. Aktuelles Beispiel: Der Kanzler kassiert nach kurzer Debatte die Abgabe auf Zucker. Es gibt eigentlich niemand in der Fachwelt, der die Augen vor den erkennbaren Folgen des hohen Zuckerkonsums verschließt. Staatliche Aktivität ist mittlerweile in vielen Ländern feststellbar - mit messbaren Erfolgen. Die Ernährungsindustrie reagiert nämlich auf solche Aktivität und ändert die Rezepturen von Getränken, Snacks und Fertigprodukten. Ich kann mir vorstellen, was im Hintergrund gelaufen ist, als die Pläne des Finanzministers für eine Zuckerabgabe auf Süßgetränke etwas konkreter wurden… Nicht nur der Zuckerrübenanbau hat seine Lobby; womöglich kam ein Anruf aus den USA?<br /> <br /> Die oft vorgeschlagene Senkung oder gar Abschaffung der Mehrwertsteuer auf frisches Obst und Gemüse scheint auch keine Chance zu bekommen. Die Finanznot der öffentlichen Haushalte ist ein starkes „Argument“ gegen diese positive Präventionsmaßnahme. Bin ich zu naiv, wenn ich annehme, dass sich das eine (Zuckerabgabe) mit dem anderen (Mehrwertsteuersenkung) ausgleichen ließe? <br /> <br /> Wenn „Präventionstage“ begangen werden (ja, so etwas gibt es - in Bayern z.B. immer am Montag in der 42. Jahreswoche) redet man gerne nicht nur vom allgemeinen Segen der richtigen Ernährung, sondern auch von den Einsparungen bei den Krankheitskosten und bei der Pflege. Wenn es dann konkret werden soll, bremst notfalls der Kanzler…</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 02 Oct 2026 11:14:18 +0200</pubDate>
                        <title>Und wieder geht es gegen Frauen und Familien</title>
                        <link>https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/kompass-orange-blog/newsdetails/news/und-wieder-geht-es-gegen-frauen-und-familien</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Meint Herr Linnemann, man solle kranke Kinder und ihre Eltern härter rannehmen? Hat man sie zu Corona-Zeiten etwa verzärtelt, als die „Kinderkrankentage“ verlängert wurden? Diese Verlängerung soll jetzt zum Wohle der Wirtschaft kassiert werden. Pro Jahr dürfen dann Paar-Eltern nur mehr 10 Tage und Alleinerziehende 15 Tage beim kranken Kind bleiben. Da nachweislich vor allem Frauen sich um kranke Kinder kümmern, ist die geplante Maßnahme nicht nur gegen Familien und Kindern gerichtet; sie ist auch ein Misstrauensprojekt gegen das Recht auf alle Kinderkrankentage – in der Regel bei chronischen oder schweren Erkrankungen des Kindes.<br /> <br /> Das Bundesverfassungsgericht hat 1993 im nach wie vor geltenden Urteil zum Schwangerschaftsabbruch verlangt, dass Politik „präventiv“ (nicht nur normativ und repressiv) aktiv sein muss. Das heißt, dass den Frauen das Leben mit Kindern tatsächlich und materiell erleichtert werden muss. Eine unterstützende Haltung von Staat und Gesellschaft zum Kind sei wirksamer, als die strafrechtliche Drohung. Diese Vorgabe wurde und wird weitgehend ignoriert. Leider steigen (nach Jahren des erfreulichen Rückgangs) derzeit wieder die Abtreibungszahlen – 106 000 im Jahr 2025. Vor allem wenn ein weiteres Kind als zu belastend erscheint, wird der traurige Ausweg gewählt. <br /> <br /> Linnemanns Plan ist nicht präventiv-unterstützend. Er nimmt den Familien ein Stück Verlässlichkeit und Sicherheit. Ein krankes Kind kann man weder in die Kita schicken noch alleine lassen. Ein krankes Kind braucht eine vertraute Person in der Nähe. Herr Linnemann meint, dass die Anwesenheit der Eltern am Arbeitsplatz Vorrang hat. Stress in der Familie abzubauen scheint ihm nicht so wichtig zu sein. Für mich ist das ein weiterer Beweis dafür, dass die besten Aspekte einer konservativen Haltung in der CDU keine Basis haben.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 25 Sep 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Chancen nutzen</title>
                        <link>https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/kompass-orange-blog/newsdetails/news/chancen-nutzen</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Freude über einen Erfolg gehört zum Menschen. Der Genuss von ein wenig Schulterklopfen gehört dazu – selbst wenn man sich dieses Schulterklopfen selber geben muss, weil andere es gar nicht merken, wie gut man eine Chance genutzt hat.</p>
<p>Umgekehrt ist man nicht zufrieden, wenn man unter seinen eigenen Möglichkeiten geblieben ist. Da wäre mehr drin gewesen... da habe ich eine Chance verpasst... da kann ich mir nicht einmal selber Beifall klatschen.</p>
<p>Wir hatten gerade wieder „Faire Woche" in Deutschland. Diese bundesweite Aktion hat ein einziges Ziel: Es sollen Menschen dafür gewonnen werden, beim täglichen Einkauf den Blick zu weiten und die Lage der Erzeugerinnen und Erzeuger von Produkten wie Kakao, Kaffee, Tee, Reis oder Baumwolle mit zu bedenken. Wir entscheiden mit, ob die Arbeit von Menschen im globalen Süden wertgeschätzt wird.</p>
<p>Fast mit jedem Einkauf greifen wir alle ein wenig in das Schicksal von Menschen ein: Wir können ungerechte Verhältnisse gleichgültig tolerieren und nehmen, was gerade besonders günstig angeboten wird. Oder aber wir können diese Verhältnisse verbessern, indem gezielt Produkte mit dem Fair-Trade-Siegel gekauft werden.</p>
<p>Wer würde sich nicht auf die Schulter klopfen, wenn es ihm gelänge, einer Familie irgendwo auf der Erde das Leben etwas zu erleichtern, einen Arztbesuch zu ermöglichen, den Schulbesuch der Kinder mit zu bezahlen oder das Tilgen eines Kleinkredits zu sichern?</p>
<p>Fair-Trade-Produkte haben diesen Mehrwert: Sie machen irgendwo auf dieser Erde arbeitenden Menschen das Leben leichter und sie geben uns die Chance, nicht unter unseren Möglichkeiten zu bleiben. Jeden Tag. Nicht nur in der jährlichen „Fairen Woche". </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 18 Sep 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Noch ein Versuch</title>
                        <link>https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/kompass-orange-blog/newsdetails/news/noch-ein-versuch</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bisher ist es mit den allerbesten Argumenten nicht gelungen, in Deutschland ein allgemeines Tempolimit auf den Autobahnen einzuführen: Weniger Tote und Verletzte durch weniger Unfälle, weniger Luftverschmutzung, weniger Zeitverluste durch besseren Verkehrsfluss, weniger Stress und in der Folge weniger Krankheiten – alles nicht so wichtig?</p>
<p>Es hat nie geklappt. Alle genannten Vorteile wurden vielfach und von seriösen Forscherinnen und Forschern nachgewiesen und beschrieben. Die aktuelle geopolitische Lage liefert weitere Gründe: Der Abfluss von Kapital aus unserer Volkswirtschaft in Richtung zweifelhafter Empfänger explodiert geradezu – der hohe Ölpreis macht nicht nur den Privathaushalten und der mittelständischen Wirtschaft zu schaffen. Er schadet dem Ganzen.</p>
<p>Da die Konzerne, die uns fossile Energie verkaufen eine engagierte Ministerin auf ihrer Seite haben, wird wohl die vielfach geforderte „Übergewinnsteuer" nicht kommen. Hat eigentlich schon einmal jemand beachtet, dass auch durch reduzierten Absatz der Übergewinn der Öl-Multis eingeschränkt werden könnte?</p>
<p>Wenn den Regierenden (und vielen Regierten) in unserem Land die Gesundheit, das Klima und die Vermeidung von Unfällen auf der Straße nicht so wichtig zu sein scheinen, dann könnte ja vielleicht die Wut auf die Ölkonzerne etwas bewirken. Es wäre nicht das edelste Motiv für ein Tempolimit, aber vielleicht eines, mit dem man neue Unterstützer für eine längst überfällige Maßnahme gewinnen könnte: Wir fahren defensiv und langsamer, benötigen auf diese Weise weniger Treibstoff und zeigen dem Kartell fröhlich die Macht der Verbraucher!</p>
<p>Noch eine Idee (oder ein kleiner Scherz): Die Bundesregierung könnte das Tempolimit erst mal zeitlich begrenzen und ankündigen, dass es wieder aufgehoben wird, sobald der Treibstoffpreis dauerhaft unter 1,70 Euro gesunken ist.</p>
<p>Bernhard G. Suttner </p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
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                        <pubDate>Fri, 11 Sep 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Keine Lösung?</title>
                        <link>https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/kompass-orange-blog/newsdetails/news/keine-loesung</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Satz fehlt fast nie, wenn sich etablierte Spitzenleute von grün bis schwarz doch zu Klima oder Umwelt äußern: „Verzicht ist keine Lösung!“ Man befolgt den Rat der Kommunikationsberater: „Keine Zumutungen – die Leute hören das nicht gern.“ <br /> <br /> Mir kommt das schäbig vor: Man hält das Volk für zu schwach, um die Realität ertragen zu können. Keine verantwortliche Ärztin verschweigt eine lebensrettende Notwendigkeit, wenn dadurch Heilung möglich wird.  Politikerinnen und Politiker sollten das beherzigen: Die Wahrheit muss in die öffentliche Debatte – gerne geschickt und behutsam formuliert, aber bitte nichts Rettendes verschweigen! <br /> <br /> So wahr es ist, dass man mit besserer Technik Emissionen vermeiden kann, so wahr ist es auch, dass für einige Anwendungen auf absehbare Zeit diese bessere Technik nicht verfügbar sein wird: Das emissionsfreie Flugzeug für den Massentourismus gibt es nicht. Auch das emissionsfreie Kreuzfahrtschiff existiert allenfalls im Werbespot, nicht auf den Ozeanen. Die Schwemme von Billigklamotten, die irre Menge von Wegwerfbechern, der wieder ansteigende Fleischkonsum, die kurzen Gebrauchszeiten von Smart-Phones und nicht zu vergessen die vielen häufig überflüssigen KI-Anfragen – gilt hier überall „Verzicht ist keine Lösung“ obwohl in allen diesen Bereichen die fröhlich-umweltfreundliche neue Lösung schlicht nicht existiert? <br /> <br /> Aber viele PKW und einzelne LKW sind doch schon emissionsfrei unterwegs, wird man mir entgegenhalten. Sehr schön. Und dennoch wird es sich lohnen, auch auf Verkehr und hohes Tempo zu verzichten, weil Feinstaub durch Reifenabrieb auch beim E-Fahrzeug problematisch ist. Und: Energiesparen (mäßiges Tempo, kleine Fahrzeuge, besser ÖPNV als individuell) gilt auch für batterieelektrische Mobilität: Noch haben wir zu viel Kohle und Gas und zu wenig erneuerbaren Strom im Netz. <br /> <br /> Ich bleibe dabei: Neue Technik kombiniert mit vernünftigem Verzicht ist die Lösung. Das Verschweigen von Notwendigkeiten hilft niemand. </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 08:19:00 +0200</pubDate>
                        <title>Megagefahr Nationalismus</title>
                        <link>https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/kompass-orange-blog/newsdetails/news/megagefahr-nationalismus</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Drei große Probleme müssen dringlich gelöst werden – nein, es ist nicht das Gendern, es ist nicht der Rundfunkbeitrag, es ist auch nicht die Frage, ob vegane Würstchen Würstchen sind. Viele Denkerinnen und Denker, unter anderem der Historiker und Weltbestseller-Autor Yuval Noah Harari, sagen uns: Es muss gelingen, einen Atomkrieg zu verhindern, die ökologische Doppelkrise von Klimakrise und Artenschwund zu entschärfen und drittens die Entwicklung der künstlichen Intelligenz gemeinwohlorientiert einzuhegen. <br /> <br /> Kein Land dieser Erde kann für sich alleine diese drei großen Probleme lösen. Aber kein Land darf sich der Lösung verweigern. Wenn z.B. auch nur eine kleine Gruppe von Ländern den KI-Konzernen freie Hand lässt, kann der Geist aus der Flasche entwischen. Wenn große Akteure wie die USA oder Russland den Klimaschutz verachten und die Verbrennung fossiler Stoffe weiter anfeuern, werden unter Umständen schnell gefährliche Kipppunkte erreicht. Auch die Rettung des Artenbestandes braucht alle Akteure, weil es überall auf dem Planeten unterschiedliche Verantwortlichkeiten gibt: Im Norden und im Süden. Zu Wasser und zu Land. In Städten und in dünn besiedelten Gebieten. <br /> <br /> Es muss gelingen, die internationale Kooperation zu retten bzw. wieder zu beleben und vielfältig auszubauen. Die nationalistische Variante der Politik ist hochgefährlich. Der Nationalismus ist nur ein ideologisches Produkt des 19.Jahrhunderts; er ist keine biologische Vorgabe für uns Menschen. Er hat schreckliche Kriege und Gräuel verursacht. Die Gründung der EU, der UN und vieler anderer internationaler Organisationen war als Lehre aus den Desastern des 20.Jahrhunderts gedacht. Dass man diese Organisationen jetzt in so vielen Ländern schwächen oder gar aufgeben möchte sollte den Widerstand vernünftiger Menschen herausfordern. <br /> <br /> Wer nationalistisch denkt und wählt, denkt und wählt gegen die Interessen aller Menschen. Überall. Auch in Sachsen-Anhalt<br />  </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Lebenslänglich?</title>
                        <link>https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/kompass-orange-blog/newsdetails/news/lebenslaenglich</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Wechsel bei der Besetzung von Ämtern ist eine Kernidee der Demokratie. Während Monarchen und Diktatoren auf „lebenslänglich“ setzen, werden Regierungsämter in der Demokratie auf Zeit vergeben und turnusmäßig nach Wahlen neu besetzt. In vielen demokratischen Ländern gilt zusätzlich die Regel, dass ein und dieselbe Person nur zwei Wahlperioden lang amtieren kann. So soll der Wechsel abgesichert werden. Man vermutet nicht ohne Grund: Dauerherrschaft einer Person führt auch in einem demokratischen Staat zu Erstarrung und Verknöcherung des ganzen politischen Betriebs.<br /> <br /> Ein anderes Phänomen sei auch beachtet: Sehr viele Langzeit-Präsidenten und Dauer-Chefs (hier ist das generische Maskulinum berechtigt…!) denken gar nicht daran, sich rechtzeitig nach geeigneten Nachfolgern oder gar Nachfolgerinnen umzuschauen. Vielmehr wird sorgfältig darauf geachtet, dass sich niemand profilieren kann. Gute neue Leute sind für den Langzeitherrscher gefährlich: Sie muss er klein halten, aufhalten und am besten ganz weghalten von den Zentren der Macht. <br /> <br /> Eine in der Verfassung festgelegte Amtszeitbegrenzung würde diesen Missstand wirksam bekämpfen: Spätestens nach der Vereidigung für die zweite und damit letzte Amtszeit wissen alle, dass jetzt die Nachfolge ein wichtiges Thema ist. Gute Leute müssen jetzt nicht mehr als gefährliche Konkurrenten beargwöhnt werden, weil es ja nicht mehr um Konkurrenz geht. Wenn feststeht, dass der Chef gehen muss, gibt es mit ihm kein Wettrennen mehr, sondern nur noch den Wettbewerb mit anderen, potentiell geeigneten Personen. <br /> <br /> Und der Chef kann in seiner letzten Amtszeit auch etwas wagemutiger sein: Vielleicht schafft er es mit einer guten Idee und einem sehr guten Projekt doch noch in die Geschichtsbücher…<br /> Wer sich als wache Bürgerin oder als nachdenklicher Bürger für die Amtszeitbegrenzung einsetzt, erweist der Demokratie einen großen Dienst. </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 21 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Versorgungssicher?</title>
                        <link>https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/kompass-orange-blog/newsdetails/news/versorgungssicher</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sehen wir mal davon ab, dass der Bauernpräsident Ruckwied in seiner Erntebilanz-Pressekonferenz erneut das etwas dümmlich-modische „die Politik muss jetzt liefern“ geliefert hat. Sehen wir auch davon ab, dass seine Subventionsforderungen angesichts der Dürrekatastrophe so zu erwarten waren. Sehen wir ebenso davon ab, dass Herr Ruckwied erneut die konventionelle Landwirtschaft als „ambitioniert beim Klimaschutz“ gepriesen hat. Von all diesem Lobbyisten-Gerede also mal abgesehen, hat der Ober-Landwirt in seiner Pressekonferenz etwas sehr Richtiges gesagt: „Versorgungssicherheit ist genauso wichtig wie die Verteidigungsfähigkeit.“ Deshalb müsse „die Politik jetzt liefern“ und Bauernhöfe vor der Pleite bewahren.<br />  <br /> Sicher unfreiwillig hat der Bauernpräsident da ein Problem angesprochen, über das man ernsthaft nachdenken muss: Kann unsere Landwirtschaft Versorgungsicherheit gewährleisten, wenn sie auf Kunstdünger angewiesen ist, der mit fossiler Energie im Nahen Osten (!) produziert wird? Ist die massenhafte Einfuhr von Futtermitteln aus Südamerika versorgungssicher? Braucht es zur sicheren Versorgung wirklich so viel Fleisch aus Massentierhaltung? Kann Versorgungssicherheit nur gewährleistet werden, wenn dauernd problematische Chemie versprüht wird? Gehört auch der Schutz des Trinkwassers vor düngebedingter Belastung zur Versorgungssicherheit? Gilt Versorgungssicherheit nur für jetzt oder auch für Enkel und Urenkel?  <br /> <br /> Herr Ruckwied hat ein zentrales Thema aufgeworfen. Seine Antworten – Dieselverbilligung, staatliche Düngemittelzuschüsse, keine Pestizidverbote, Skepsis gegenüber Mindestlöhnen - führen jedoch in die Irre. Versorgungssicherheit kann man nur mit konsequenter Orientierung an ökologisch-solidarischen Zielen verbessern: Weniger Fleisch, ökologischer Anbau, Bezahlung aller landwirtschaftlichen Gemeinwohl-Leistungen wie Artenvielfalt, Bodenpflege und Gewässerschutz. </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 14 Aug 2026 10:24:00 +0200</pubDate>
                        <title>Macht doch endlich!</title>
                        <link>https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/kompass-orange-blog/newsdetails/news/macht-doch-endlich</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gipfel! Ein Sofortprogramm! Vielleicht ein Sondervermögen? Man kann die Hitze, die Dürre, die Waldbrände, das Niedrigwasser, die Übersterblichkeit doch nicht einfach so… Die Politik muss doch jetzt…<br /> <br /> Es ist reichlich absurd, was sich da gerade als öffentliche Debatte abspielt. Sind wir so naiv, dass uns die Sache von Ursache und Wirkung nicht mehr geläufig ist? Selten wurde ein Problem so früh und so präzise beschrieben wie die bedrohliche Klimaveränderung. Da ist nichts über uns hereingebrochen! Ursachen und Wirkungen wurden genau benannt. Und wenn bei den Ursachen zu lasch reagiert wird, muss man sich über Folgen und Wirkungen nicht beklagen. So einfach ist das. <br /> <br /> Der Physiker Hans Joachim Schellnhuber hat seinem Opus magnum im Jahre 2015 den düsteren Titel „Selbstverbrennung“ gegeben. Leider ist der Titel nicht nur düster, sondern auch zutreffend. Wer sich mit dieser oder auch einer der vielen anderen Studien zur Tragödie der kohlenstoffsüchtigen, modernen Menschheit befasst hat weiß, dass uns ein „Sofortprogramm für Klimaanlagen in Altenheimen und Kindergärten“ ebenso wenig helfen wird wie die Erlaubnis, auch am Sonntag mit dem LKW auf den Autobahnen Güter transportieren zu dürfen.<br /> <br /> Und was jetzt? <br /> <br /> Zyniker sagen, dass sich die Schulkinder von heute in 25 Jahren gerne an den kühlen Sommer 2026 erinnern werden. Verantwortliche Menschen sagen, dass wir ab sofort jedes unnötige, klimaschädliche Molekül vermeiden müssen. Und sie sagen es nicht nur, sie handeln entsprechend - privat und vor allem politisch. <br /> <br /> Ich vermisse eine Regierungserklärung oder eine öffentliche Kanzler-Rede, in der endlich die lange verdrängte Dramatik der Klimakrise eingestanden wird. Ich vermisse die Entlassung von Frau Reiche. Ich vermisse die Verurteilung aller wissenschaftsfeindlichen Hetzkampagnen der AfD durch den Kanzler. Vielleicht ist jetzt noch Gelegenheit, alle für den Klimaschutz zu gewinnen, wenn endlich auch die Staatsspitze nicht mehr abseits steht.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 07 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Lieber wegwerfen?</title>
                        <link>https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/kompass-orange-blog/newsdetails/news/lieber-wegwerfen</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Man muss nur warten können“ – mein Vater liebte diese Weisheit. Ich lerne sie jetzt auch. Als sich in den 1970er Jahren allmählich ökologische Erkenntnisse zu politisieren begannen, ging es nicht nur um die Kritik der Atomkernspaltung, sondern auch um das „rechte Maß“ beim Umgang mit Ressourcen. Eine der ganz frühen programmatischen Ideen der öko-politischen Gruppen war die „Kreislaufwirtschaft“: Was der Erde als Rohstoff entnommen wurde, sollte nicht als Müll deponiert oder verbrannt werden. „Recycling“ wurde ein Schlüsselwort. Vorrangig aber wollten wir eine andere „Produktphilosophie“: Dinge von hoher Qualität, mit langer Nutzungsdauer statt minderwertige Wegwerfartikel!<br /> <br /> Eine große Rolle spielte auch die Idee des Reparierens. Der damals (und auch heute noch?) oft gehörte Handwerkerrat „Wegwerfen und was Neues kaufen ist billiger als Reparieren“ galt uns als Nachweis, dass die aktuelle Wirtschaftsweise die Zukunft verachtet: Die Wachstumswirtschaft wollte und will nicht verstehen, dass die Erde und ihre Ressourcen nicht nur wertvoll, sondern auch erschöpflich sind.<br /> <br /> Ja, und heute, „nur“ 50 Jahre später? Bundesregierung und Bundestag haben lange gewartet und jetzt, kurz vor Ablauf der Frist, eine EU-Richtlinie doch noch zum deutschen Gesetz gemacht. Es geht vorwiegend um elektrische Geräte. Wir haben jetzt ein Recht auf Reparatur! Ja, das Gesetz verlangt sogar ein Produkt-Design, das die Reparatur nicht verhindern darf, sondern sie ermöglichen muss. Chapeau! Man muss halt warten können…<br /> <br /> Aber: Reparieren kostet nach wie vor. Man braucht dazu Menschen mit Fachwissen. Deren Arbeit ist aber ziemlich teuer, weil sie über die lohnbezogenen Beiträge auch noch den Sozialstaat finanziert. Und Mehrwertsteuer fällt auch noch an, wenn der Handwerker aktiv wird - wenigstens die könnte man für Reparaturarbeit streichen. <br /> <br /> Man muss halt weiter warten können…</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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